- Gemeinde
- Kirchenkonzert St.-Florian
Johannes 2,1-11
Jesus verwandelt Wasser in Wein.
Einmal war eine Hochzeit.
Jesus und seine Freunde waren zur Hochzeit eingeladen.
Die Mutter von Jesus war auch zur Hochzeit eingeladen.
Die Gäste tranken viel Wein.
Auf einmal war der Wein leer.
Die Hochzeit war aber noch nicht zu Ende.
Die Mutter von Jesus sagte zu Jesus: Die Gäste haben keinen Wein mehr zu trinken. Jesus sagte zu seiner Mutter: Was soll ich denn tun? Ich muss jetzt noch nichts machen. Die Mutter von Jesus sagte zu den Kellnern: Tut, was Jesus euch sagt.
Jesus ging zu den Kellnern.
Bei den Kellnern standen 6 große Fässer.
Die Fässer waren leer.
Jesus sagte zu den Kellnern: Macht alle Fässer mit Wasser voll. Die Kellner taten, was Jesus sagte. Die Kellner füllten die Fässer voll mit Wasser.
Jesus sagte zu den Kellnern: Nehmt nun ein Glas Wasser aus den Fässern.
Der Koch soll das Wasser probieren. Der Koch probierte das Glas mit Wasser.
Aber das Wasser war kein Wasser mehr. Das Wasser war guter Wein geworden.
Der Koch sagte zum Bräutigam: Der neue Wein schmeckt viel besser als der erste Wein. Dieses war das erste Wunder, das Jesus getan hat.
Das Wunder war ein Zeichen, dass Jesus von Gott kommt.
Die Freunde von Jesus glaubten, dass Jesus wirklich von Gott kommt.
____________________________________________
Johannes 4,5-26
Jesus hat Durst und möchte Wasser trinken.
In der Zeit, als Jesus lebte, gab es keine Wasser-Leitung. Die Menschen mussten das Wasser weit weg von draußen holen. Das Wasser war draußen in einem Brunnen. Der Brunnen war ein tiefes Loch in der Erde. Die Menschen mussten das Wasser mit einem Eimer aus dem tiefen Loch holen. Einmal war Jesus lange gelaufen. Das Wetter war sehr heiß. Jesus war müde vom Laufen. Jesus hatte Durst. Jesus kam an einen Brunnen. Jesus wollte Wasser aus dem Brunnen trinken. Aber Jesus hatte keinen Eimer. Jesus konnte kein Wasser aus dem Brunnen holen. Jesus setzte sich bei dem Brunnen hin. Da kam eine Frau. Die Frau wollte Wasser holen. Die Frau hatte einen Eimer. Jesus sagte zu der Frau: Gib mir zu trinken.
Die Frau wunderte sich. Die Frau sagte: Herr. Sie sind ein fremder Mann. Sie kennen mich gar nicht. Warum wollen Sie von mir Wasser haben? Jesus sagte: Ich habe Durst. Ich habe ein Geschenk für dich. Das Geschenk ist von Gott Das Geschenk von Gott ist lebendiges Wasser.
Ich möchte dir lebendiges Wasser schenken. Ich möchte allen Menschen lebendiges Wasser schenken. Die Frau staunte. Die Frau sagte: Herr. Wie wollen Sie mir lebendiges Wasser schenken? Sie haben ja keinen Eimer. Jesus sagte:
Das normale Wasser kommt aus einem Brunnen in der Erde.
Wer normales Wasser trinkt, bekommt immer wieder Durst.
Ich gebe dir lebendiges Wasser.
Wer lebendiges Wasser trinkt, bekommt keinen Durst mehr.
Das lebendige Wasser wird selber ein Brunnen.
Das lebendige Wasser wird ein Brunnen in deinem Herzen.
Das lebendige Wasser schenkt richtiges Leben.
Das richtige Leben kommt von Gott.
Die Frau staunte. Die Frau freute sich. Die Frau sagte: Herr. Geben Sie mir dieses Wasser.
Dann muss ich nicht mehr zum Brunnen laufen. Dann muss ich nicht mehr den schweren Eimer tragen. Jesus sagte zu der Frau:
Ich freue mich über Gott.
Ich spreche gerne über Gott.
Ich kann dir viel über Gott erzählen.
Die Frau staunte. Die Frau sagte: Herr.
Sie wissen viel über Gott.
Bitte sagen Sie mir:
Wo soll ich zu Gott beten?
Wie soll ich zu Gott beten?
Jesus sagte: Es ist egal, wo du betest. Das Wichtigste beim Beten ist, dass du im Herzen betest. Die Frau staunte. Die Frau sagte: Herr. Einmal kommt ein Mann. Der Mann kommt von Gott. Der Mann will uns alles von Gott erklären. Auf diesen Mann warten wir.
Jesus sagte:
Das bin ich.
Ich bin schon da.
___________________________________________________
Johannes 8,1-11
Jesus und die Ehebrecherin
1 Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. 3 Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte 4 und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. 5 Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? 6 Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. 10 Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? 11 Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!
_________________________________________________
Johannes 11,1-45
Jesus macht seinen Freund Lazarus wieder lebendig.
Jesus hatte einen guten Freund.
Der Freund hieß Lazarus.
Lazarus hatte 2 Schwestern.
Eine Schwester hieß Marta.
Die andere Schwester hieß Maria.
Lazarus und Marta und Maria wohnten zusammen in einem kleinen Dorf.
Eines Tages war Lazarus schlimm krank.
Lazarus lag im Sterben.
Marta und Maria schickten Leute zu Jesus.
Die Leute sollten Jesus sagen: Lazarus ist schwer krank.
Lazarus liegt im Sterben.
Jesus sagte: Die Krankheit von Lazarus zeigt euch, dass Gott Großes tun kann.
2 Tage danach sagte Jesus zu seinen Freunden: Jetzt gehen wir Lazarus besuchen.
Lazarus schläft. Ich will Lazarus aufwecken.
Die Freunde sagten: Nein, Jesus.
Du sollst Lazarus schlafen lassen.
Schlafen ist gut.
Vom Schlafen wird Lazarus gesund.
Jesus sagte: Ich meine nicht das Schlafen im Bett.
Ich meine das Schlafen im Tod.
Lazarus ist gestorben.
Jesus und seine Freunde gingen in das Dorf, wo Lazarus wohnte.
Lazarus war schon 4 Tage tot.
Lazarus war schon beerdigt.
Marta und Maria weinten.
Marta sagte zu Jesus: Jesus, du bist zu spät gekommen.
Du kannst Lazarus nicht mehr gesund machen.
Lazarus ist gestorben.
Jesus sagte: Lazarus wird auferstehen.
Marta sagte: Ja, das weiß ich.
Lazarus wird am Ende der Welt auferstehen.
Am Ende der Welt werden alle Toten auferstehen.
Jesus sagte: Ich bin selber die Auferstehung.
Wer an mich glaubt, der lebt.
Auch wer gestorben ist, der lebt.
Jesus fragte Marta: Glaubst du das, Marta?
Marta sagte: Ja, Jesus.
Ich glaube an dich.
Ich glaube, dass du von Gott kommst.
Maria kam auch zu Jesus:
Maria sagte: Jesus, warum bist du so spät gekommen?
Lazarus ist gestorben.
Weil du nicht da warst. Maria fing an zu weinen.
Jesus war in seinem Herzen sehr aufgeregt.
Jesus fragte: Wo ist Lazarus beerdigt?
Die Leute zeigten das Grab von Lazarus.
Jesus fing an zu weinen.
Einige Leute sagten: Seht nur, wie lieb Jesus den Lazarus hatte.
Jesus weint.
Andere Leute sagten: Jesus hat andere Leute gesund gemacht.
Warum hat Jesus Lazarus nicht gesund gemacht?
Jesus sagte zu den Leuten: Tut den Stein vom Grab weg.
Marta sagte: Nein, Jesus.
Das geht nicht.
Lazarus ist schon tot.
Jesus sagte: Doch, das geht.
Tut den Stein weg. Die Leute taten den Stein weg.
Jesus schaute zum Himmel.
Jesus betete zu Gott.
Jesus sagte: Vater im Himmel.
Du hörst immer, wenn ich zu dir bete.
Die Leute, die hier stehen, sollen glauben, dass du Gott bist.
Und dass ich von dir komme. Jesus rief laut: Lazarus.
Komm heraus.
Da kam Lazarus aus dem Grab.
Lazarus lebte.
Lazarus hatte noch alle Sachen von der Beerdigung an den Händen
und an den Füßen hängen.
Jesus sagte: Tut alle die Sachen weg.
Und dann lasst Lazarus in Ruhe weggehen. Die Leute, die dabeistanden, staunten.
Die Leute glaubten, dass Jesus von Gott kommt.
______________________________________________________
Johannes 13,1-15
Jesus wäscht die Füße von seinen Freunden.
Als Jesus lebte, feierten die Menschen jedes Jahr ein Fest. Bei dem Fest danken die Menschen Gott. Weil Gott immer gut ist. in solches Dankfest heißt Paschafest. Jesus feierte auch jedes Jahr das Paschafest. Jesus wollte das Paschafest zusammen mit seinen Freunden feiern.
Jesus wollte zusammen mit seinen Freunden ein Paschafestmahl essen. Das Paschafestmahl war feierlich vorbereitet. Damals mussten sich die Menschen oft die Füße waschen. Weil die Menschen keine Strümpfe hatten. Und keine festen Schuhe. Die Menschen gingen barfuß.
Oder in Sandalen. Davon wurden die Füße schmutzig. Die Menschen mussten die Füße nicht selber waschen. Dafür gab es extra einen Diener. Der Diener musste die Füße waschen. Jesus und seine Freunde mussten auch die Füße waschen. Aber Jesus wollte nicht, dass ein Diener kommt. Jesus wollte selber der Diener sein. Jesus band sich eine Schürze um. Jesus füllte Wasser in eine Waschschüssel. Jesus kniete sich auf den Boden. Jesus fing an, die Füße von seinen Freunden zu waschen. Jesus trocknete die Füße mit der Schürze ab. Alle Freunde kamen der Reihe nach dran. Petrus kam auch an die Reihe. Petrus wollte nicht, dass Jesus ein Diener ist. Petrus sagte: Nein, Jesus. Du sollst meine Füße nicht waschen. Jesus sagte: Doch, Petrus. Du kannst nur mein richtiger Freund sein, wenn ich deine Füße wasche. Du bist mein Freund, wenn ich dein Diener bin.
Petrus sagte: Jesus, ich möchte dein richtiger Freund sein. Dann darfst du auch meine Hände und mein Gesicht waschen.
Jesus sagte: Nein, das ist nicht nötig. Die Hände und das Gesicht sind rein. Wer rein ist, muss nur die Füße waschen.
Jesus sagte zu seinen Freunden: Das Wichtigste ist, dass ihr ein reines Herz habt. Ein reines Herz ist ein Herz ohne böse Gedanken. Meine Freunde haben alle ein reines Herz. Nur ein Freund nicht. Das ist der Freund, der mich verraten will. Damit andere Leute kommen. Und mich töten.
Jesus war mit dem Füße waschen fertig. Jesus hängte die Schürze weg. Jesus setzte sich auf seinen Platz. Jesus sagte zu den Freunden: Ich möchte euch erklären, warum ich euch selber die Füße gewaschen habe. Das ist so: Ich bin Jesus. Ich komme von Gott. Wer von Gott kommt, ist ein Diener für die Menschen. So wie ich beim Füße waschen ein Diener bin. Ihr seid meine Freunde. Ihr wollt auch zu Gott gehören. Darum sollt ihr auch Diener sein. So wie ich ein Diener bin. Ihr sollt für alle Menschen ein Diener sein. Ihr sollt alles so tun, wie ich es getan habe. Ich bin das Vorbild für euch.
_______________________________________________
Johannes 15,1-8
Jesus erzählt vom Weinstock
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden:
Bei mir ist es wie mit einem Weinstock. Und mit einem Winzer. Ich bin der Weinstock. Gott im Himmel ist der Winzer. Der Winzer ist ein besonderer Gärtner für den Weinstock. Gott im Himmel ist ein guter Winzer. Der gute Winzer sorgt gut für den Weinstock. Der gute Winzer schneidet alle schlechten Zweige vom Weinstock ab. Die anderen Zweige reinigt der gute Winzer. Damit die Zweige gute Weintrauben tragen. Jesus sagte zu seinen Freunden:
Ich bin der Weinstock. Ihr Freunde seid die Zweige. Ihr Freunde seid gute Zweige. Weil ihr zugehört habt, wenn ich euch von Gott erzählt habe. Die guten Zweige müssen fest am Weinstock bleiben. Dann können an den Zweigen viele Weintrauben wachsen. Wenn die Zweige vom Weinstock abknicken, vertrocknen die Zweige. Dann können keine Weintrauben an den Zweigen wachsen. Die vertrockneten Zweige verbrennen im Feuer. Jesus sagte zu seinen Freunden:
Bei euch ist es wie bei den Zweigen. Die Zweige müssen fest am Weinstock bleiben. Dann wachsen an den Zweigen viele Weintrauben. So müsst auch ihr mit mir verbunden bleiben.
Dann bringt ihr viele Früchte. Wenn ihr bei mir bleibt, könnt ihr mich um alles bitten. Ihr bekommt es. Mein Vater im Himmel freut sich, wenn ihr bei mir bleibt. Mein Vater freut sich, wenn ihr viele Früchte bringt.
___________________________________________________
Lukas 8, 40-56
Die Heilung einer kranken Frau
In der Stadt von Jairus lebte auch eine andere Frau. Die Frau war schon 12 Jahre krank.
Die Frau blutete viel. Und oft. Kein Doktor konnte der Frau helfen. Die Frau dachte:
Ich gehe zu Jesus. Ich brauche Jesus nur anfassen. Dann werde ich gesund. Bei Jesus waren viele Leute. Die Frau konnte nicht bis zu Jesus kommen. Alle Leute standen im Weg. Die Frau dachte: Ich brauche nur einmal ganz nahe bei Jesus sein. Ich brauche Jesus nur einmal antippen. Dann werde ich gesund. Die Frau drängelte sich nach vorne. Die Frau konnte den Mantel von Jesus mit dem Finger antippen. Die Frau fühlte sofort, dass das Bluten aufhörte.
Und dass sie gesund war. Jesus merkte auch, dass etwas passiert war. Weil Jesus auf einmal viel Kraft spürte. Aber Jesus wusste nicht, was passiert war. Jesus fragte: Hat mich jemand angefasst? Die Freunde von Jesus sagten: Alle Leute drängeln. Und rempeln dich an. Und fassen dich an. Jesus sagte: Einer hat mich ganz besonders angefasst. Das habe ich genau gemerkt. Jesus guckte nach hinten. Jesus sah die Frau. Die Frau war ganz erschrocken.
Die Frau wollte am liebsten wegrennen.
Aber Jesus guckte die Frau lieb an.
Da erzählte die Frau alles, was passiert war.
Jesus sagte zu der Frau:
Es ist alles in Ordnung.
Du hast alles richtig gemacht.
Du hast geglaubt, dass Gott dir helfen kann.
Darum sollst du jetzt immer gesund bleiben.
Du kannst froh nach Hause gehen.
____________________________________________
Lukas 10,25-37
Der barmherzige Samariter
Einmal kam ein Gesetzeslehrer zu Jesus. Der Gesetzeslehrer wollte prüfen, ob Jesus die Gesetze kennt. Der Gesetzeslehrer fragte Jesus zum Prüfen: Was muss ich tun, damit sich Gott über mich freut? Jesus sagte zu dem Gesetzeslehrer: Die Antwort kannst du selber im Gesetz lesen. Der Gesetzeslehrer sagte: Im Gesetz steht:
Ich soll Gott lieb haben.
Mit meiner ganzen Kraft.
Und mit meinem ganzen Herzen.
Und ich soll alle Menschen lieb haben.
Jesus sagte: Dann ist ja alles klar. Tu das einfach. Dann merkst du, dass Gott dich lieb hat.
Der Gesetzeslehrer war noch nicht fertig mit dem Prüfen. Der Gesetzeslehrer fragte:
Wie geht das denn: Alle Menschen lieb haben? Da erzählte Jesus diese Geschichte:
Es war einmal ein Mann. Der Mann musste von einer Stadt in die andere reisen. Das war ein langer Weg. Der Mann war ganz allein. Der Mann war zu Fuß. Auf einmal kamen Räuber.
Die Räuber machten einen Überfall auf den Mann. Die Räuber schlugen den Mann halb tot. Sie klauten das Geld. Und rannten schnell weg. Der Mann blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Nach einiger Zeit kam ein Gesetzeslehrer vorbei. Der Gesetzeslehrer sah den schwer verletzten Mann. Aber der Gesetzeslehrer ging einfach weiter. Nach einiger Zeit kam ein Priester vorbei. Der Priester sah den schwer verletzten Mann auch. Der Priester ging auch einfach weiter. Dann kam ein Ausländer vorbei. Der Ausländer kam aus Samaria. Darum hieß der Mann Samariter. Der Samariter sah den schwer verletzten Mann auf der Straße liegen. Der Samariter hatte Mitleid. Der Samariter stieg schnell vom Pferd herunter. Und nahm sein Verbandszeug. Und verband alle Wunden. Dann legte der Samariter den schwer verletzten Mann auf das Pferd. Der Samariter brachte den schwer verletzten Mann in ein Gasthaus. Der Samariter sagte zu dem Besitzer von dem Gasthaus: Du sollst diesen schwer verletzten Mann gut pflegen. Ich gebe dir Geld für Medikamente. Und für Verbandszeug. Ich muss erst weiter reisen. Aber ich komme auf dem Rückweg wieder vorbei. Dann kann ich dir noch mehr Geld geben. Die Geschichte war zu Ende.
Jesus fragte den Gesetzeslehrer: Wer hat den schwer verletzten Mann lieb gehabt?
Der Gesetzeslehrer sagte: Der Samariter. Weil der Samariter dem schwer verletzten Mann geholfen hat. Obwohl er ein Ausländer war. Jesus sagte: Das hast du richtig gesagt. Jetzt weißt du Bescheid, wie das geht:
Alle Menschen lieb haben.
Du sollst es genauso machen.
___________________________________________
Markus 14,1 – 14,9
Die Salbung von Betanien
Einmal war ein Mann schwer krank.
Der Mann hieß Simon
Jesus machte Simon gesund.
Simon feierte ein Fest.
Jesus war zum Fest-Essen eingeladen.
Da kam eine Frau.
Die Frau brachte eine große Flasche Parfüm mit.
Das Parfüm war sehr kostbar.
Und wertvoll.
Die Frau schüttete das ganze Parfüm auf die Haare von Jesus.
Weil die Frau Jesus eine Freude machen wollte.
Einige Leute wurden neidisch.
Und sauer.
Die Leute sagten: Die Frau soll das kostbare Parfüm nicht Jesus über den Kopf gießen.
Die Frau soll das kostbare Parfüm nicht an Jesus verschenken.
Die Frau soll das kostbare Parfüm lieber verkaufen.
Dafür bekommt die Frau viel Geld.
Die Frau kann das viele Geld den armen Leuten schenken.
Die Leute schimpften mit der Frau.
Jesus verteidigte die Frau.
Jesus sagte: Was die Frau gemacht hat, ist sehr lieb.
Ich freue mich darüber.
Die Frau darf mir wohl etwas schenken.
Ihr könnt den armen Leuten jeden Tag etwas zu essen geben.
Aber ich selber bin bald tot.
Dann kann die Frau mir nichts mehr schenken.
Darum freue ich mich.
Weil die Frau mir jetzt schon so kostbares Parfüm geschenkt hat.
Jesus sagte: Was die Frau getan hat, ist so gut.
Und so richtig. Diese Geschichte soll aufgeschrieben werden.
Dann können alle Menschen in der Welt von der Frau hören.
Jetzt. Und auch noch in vielen 1000 Jahren.
__________________________________________________
Matthäus 21, 12-17
Die Reinigung des Tempels
12 Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um 13 und sagte zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes genannt werden. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle. 14 Im Tempel kamen Lahme und Blinde zu ihm und er heilte sie. 15 Als nun die Hohepriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder im Tempel rufen hörten: Hosanna dem Sohn Davids!, da wurden sie ärgerlich 16 und sagten zu ihm: Hörst du, was sie rufen? Jesus antwortete ihnen: Ja. Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob? 17 Und er ließ sie stehen und ging aus der Stadt hinaus nach Betanien; dort übernachtete er.
© 2013 Ev.-luth. Kirchengemeinde Sillenstede | http://www.kirche-sillenstede.de